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Juso HSG Plenum

Du hast Lust auf Hochschulpolitik? Du möchtest dich an deiner Uni engagieren? Dann komm doch Mal bei uns vorbei und lern uns kennen. Wir treffen uns regelmäßig montags in dem AG-Raum 00010 in der Philosophischen Fakultät.

Wann: Fast jeden Montag im Semester um 20 Uhr

Wo: AG-Raum 00010 in der PhilFak

P.s. auf dem nächsten Plenum am 16.01. wird unser Gruppenmitglied Ben über den potentiellen Wandel der Türkei von einer parlamentarischen zur präsidentiellen Republik sprechen

 

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Redebeitrag zur Mahnwache der DIDF-Jugend (16.12.2016)

Unser Gruppenmitglied Anna-Lena durfte am 16.12.2016 auf der Mahnwache für Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei der DIDF-Jugend reden.

 

Ich spreche heute für die Juso-Hochschulgruppe und die Marburger Jusos. Und ich muss sagen, ich finde es unbeschreiblich schade, dass es diese Veranstaltung hier heute geben muss. Leider ist sie aber mehr als notwendig. Daher danke ich der DIDF-Jugend, dass ihr die Initiative ergriffen habt und so viel Zeit in die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung gesteckt habt. Und ich finde es toll, dass so viele Menschen heute hierher gekommen, um die Mahnwache zu unterstützen. Vielen Dank!

Vor circa 250 Jahren schrieb Voltaire: “Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“

Im Sinne dieses Zitats möchten wir heute fast 3 Jahrhunderte später nicht nur hier und heute unsere Solidarität mit und unsere Unterstützung für die hunderten, tausenden Menschen in der Türkei aussprechen, die aufgrund von politischen Einstellungen und/oder Meinungsäußerungen inhaftiert wurden oder darum fürchten müssen.

Im Vorfeld dieser Veranstaltung habe ich mir mit mehreren Menschen Gedanken darüber gemacht, was diese Mahnwache für uns bedeutet. Im Sinne Voltaires empfinden wir es als außerordentlich wichtig, unsere Solidarität mit allen Menschen zu erklären, die aufgrund einer anderen Meinung als die der Regierung – also ganz einfach ihrer eigenen, persönlichen Meinung – inhaftiert wurden oder tagtäglich in Angst um ihre Familien und Freund*innen leben. Wir denken hier vor allem an kritische Journalist*innen, pro-kurdische Politiker*innen und Aktivist*innen. Ihnen, aber auch allen anderen, gilt unsere Unterstützung.
Doch wie kann es eigentlich sein, dass momentan in der Türkei Grundprinzipien für ein freies Leben eingeschränkt werden, und die EU, die zahlreiche Kooperationen mit der Türkei schließt, denken wir nur einmal an den Flüchtlingsdeal, noch nicht einmal offen Kritik an dieser stark freiheitseinschränkenden Politik übt? Wir fordern, dass nicht nur einzelne Gruppen, wie wir hier heute, Kritik an der Unterdrückungspolitik der türkischen Regierung üben, die mit demokratischen Grundwerten nicht mehr viel zu tun hat, sondern auch die EU. Und wir fordern sie dazu auf, Verträge mit Ländern zu überdenken, die elementare Bestandteile der Menschenrechte missachten.
Laut Reporter ohne Grenzen rangiert die Türkei am Ende der Rangliste der Pressefreiheit, Platz 151 von 180. Nach dieser Information sitzen dort momentan 41 Journalist*innen in Haft, 1 Journalist wurde getötet. Mehr als 3000 Journalist*innen haben ihren Job verloren. Seit den Anschlägen letztes Wochenende wurden über 200 Politiker*innen verhaftet, einzig und allein für ihre pro-kurdische Einstellung. Doch trotz der erschreckenden immer weiterschreitenden Entwicklung in der Türkei glauben wir an eine Zukunft, in der die politische Opposition frei agieren kann und kritische Medien frei berichten dürfen – ob deren Meinung von der Regierung geteilt wird oder nicht.
Wir möchten abschließend noch einmal unseren tiefen Respekt und unsere Solidarität gegenüber allen ausdrücken, die sich nicht zum Schweigen bringen lassen, sondern die weiterhin für eine Türkei eintreten, in der das Recht zur freien Meinungsäußerung ermöglicht wird.

Unsere Solidarität geht an all die Menschen, die ihre Kraft dafür einsetzen, auf Missstände hinzuweisen. Sie geht an die Menschen, die in Sorge um Familienmitglieder und
Freund*innen leben müssen.
Unsere Solidarität gilt allen, die weiterhin an eine Türkei glauben, in der Menschen aller politischen und weltanschaulichen Einstellungen, sowie Kurd*innen und Nicht-Kurd*innen friedlich miteinander leben und gleich behandelt werden.

In diesem Sinne: Hoch die internationale Solidarität!

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Stupa-Ergebnis Wahlen 2016

Nach der Wahl im Sommer 2016 ist die Juso HSG mit 7 Sitzen (von 41) im Studierendenparlament vertreten. Damit ist man die drittstärkste Kraft im Studierendenparlament. Direkt vertreten werden euch in der kommenden Legislatur Anna-Lena Stenzel, Lars Rutowski, Isabell Link, Yannick Barnekow, Lea Braun, Johannes Röder und Alina Ehlers.

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Semesterbeitrag Sommersemester 2015

Es ist schon fast zur Regel geworden: Jedes Semester erhöht sich der Semesterbeitrag. Im Sommersemester steigt er erstmals auf über 300 € an. Wie setzt sich der Beitrag zusammen? Welche Bestandteile sind für die meisten Kosten des Beitrags verantwortllich. Die Aufschlüsselung findet sich auf den Seiten der Universität – unsere Grafik soll dies ein wenig veranschaulichen:
Semesterbeitrag SoSe 2015 In unserer folgenden Grafik sind die Preisänderungen dieses Semesters grafisch dargestellt. Der Beitrag für die Studierendenschaft (u.a. Finanzierung der Arbeit des AStAs / der Fachschaften) und der Verwaltungskostenbeitrag der Universität bleiben auch dieses Semester unverändert. Auch die Verkehrsgemeinschaft Westfalen Süd (unser Semesterticket bis Siegen und darüber hinaus) erhöht ihre Preise nicht.
Gestiegen sind vor allem die Kosten für die Nutzung des ICs und der Beitrag für das Studentenwerk. Ersterer wird auch in den kommenden Semestern um jeweils 2,50 € steigen. Dies war die Bedingung der Bahn bei den letzten Verhandlungen vor einigen Semestern für einen weitere Nutzung der ICs durch die Studierenden.
Der Rückgang der Kosten für Call a Bike liegt darin begründet, dass die Bahn die Vertragsbedingungen nicht einhalten konnte und zu wenig Fahhräder in Marburg zur Verfügung stellte. Auch hier ist ein Anstieg wieder zu erwarten.Preisänderungen Semesterbeitrag SoSe 2015